Pokémon-Cosplays – Gijinkas & Kemonomimi

Wie ihr euch sicherlich noch erinnern könnt sind wir von der Noris-Liga auf der Suche nach Leuten die uns ehrenamtlich helfen möchten. Dabei sind uns im Moment natürlich die Bewerbungen aus der Cosplayer- und LARP-Szene besonders wichtig da gerade dieser Personenkreis weiß wie man mit Nadel und Faden umgeht oder wunderbare Dinge craftet. Aber auch Anfänger, die sich gerade erst an dieses wunderbare Hobby herantasten sind uns gerne willkommen und bekommen bei uns eine Chance um erste Erfahrungen zu sammeln.

Daher möchten wir euch heute, um euch ein paar Anregungen für eure Konzepte zu geben, eine ganz spezielle Form des Pokémon-Cosplays vorstellen die Gijinka und Kemonomimi!

Bildquelle: Sunsetdragon & PokéWiki

Begriffsklärung

Gijinka, ein Wort aus dem Japanischem das sich in etwa mit Vermenschlichung übersetzen lässt. Bei dieser Form des Cosplays geht es darum ein Objekt zu cosplayern das nicht menschlich ist, in unserem Fall also ein Pokémon. Durch Farben und Formen versucht man sein äußeres Erscheinungsbild so zu verändern das man die Illusion erzeugt ein Pokémon zu sein. Man versucht nur mit seinen genutzten Materialien spezifische Dinge des Pokémon darzustellen, indem man beispielsweise versucht mit Hilfe der Haare und Schmuck Ohren darzustellen.

Kemonomimi, stammt ebenfalls aus dem Japanischem und bedeutet so viel wie Tier-Ohren. Bei diesem Wort handelst es sich um den Oberbegriff für menschlich gestaltete Manga– und Anime-Figuren mit Merkmalen von Tieren. Das Cosplay hat also tierische Merkmale wie Ohren, Pfoten, Flügel und ähnliches. Im Grunde könnte man glatt den PokéManiac selbst aus der Spielreihe als Kemonomimi-Version seines Lieblingspokémon ansehen!

Latharna Cosplay

Damit ihr nicht nur ein paar Begriffserklärungen von uns um die Ohren gehauen bekommt und lediglich schöne Zeichnungen seht haben wir extra für euch der Würzburger-Cosplayerin von Latharna Cosplay ein paar Fragen zu ihrer zauberhaften Umsetzung eines Phione-Gijinka gestellt, welches von Ruby Photography abgelichtet wurde.

NL: Ist Phione dein Lieblingspokémon, wenn ja warum, wenn nein welches ist es dann?
LC: Phione gehört nicht zu meinen Lieblingspokémon. Zu meinen Lieblingspokémon zählen Raichu und Vulnona.

NL: Wie kamst du auf die Idee der Kimono-Version?
LC: Ich habe mir andere Phione-Cosplayer angeschaut und fand die Idee dazu sehr passend. Die langen Kimono-Ärmel erinnern an Flossen.

NL: Wie lange hast du in etwa gebraucht?
LC: In etwa Monate für alles.

NL: Hast du Tipps?
LC: Sich sein Konzept gut überlegen und alles Schritt für Schritt planen. Eventuell sollte man sich auch Inspirationen bei anderen Cosplayern holen.

NL: Wie hoch lagen in etwa die Kosten?
LC: Die Kosten waren bei circa 200 Euro.

NL: Ist ein Gijinka deiner Meinung nach für Anfänger geeignet?
LC: Wenn man sich seiner Fähigkeiten bewusst ist kann man so gut wie jeden Charakter machen. Es muss nicht unbedingt eine Gijinka sein.

NL: Wie lange cosplayst du schon?
LC: Circa 6 Jahre.

Fazit

Wie ihr seht gibt es die verschiedensten Möglichkeiten sich mit dieser Art des Pokémon-Cosplays auszutoben. Solltet ihr jedoch noch weitere Anreize für eine NPC-Rolle als Pokémon-Gijinka benötigen dann folgt uns doch auf Pinterest! Dort haben wir passend zum Thema eine Pinnwand begonnen die wir immer wieder erweitern werden.

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